
Wer über den deutschen Reitsport im Fernsehen spricht, kommt an einem Namen kaum vorbei: Sabine Hartelt. Über Jahrzehnte war ihre Stimme bei großen Turnieren, Championaten und Olympischen Spielen zu hören. Besonders eng verbunden ist ihr Name mit dem WDR und der Berichterstattung aus Aachen.
2026 beginnt nun ein neues Kapitel. Mit der Reit-Weltmeisterschaft in Aachen absolvierte Hartelt ihren letzten großen beruflichen Einsatz. Nach fast vier Jahrzehnten beim WDR geht die Sportjournalistin in den Ruhestand. Der Abschied verlief emotional – mit Blumen, Tränen und vielen persönlichen Worten aus der Welt des Reitsports.
Wer ist Sabine Hartelt?
Sabine Hartelt ist eine deutsche Sportmoderatorin und Sportjournalistin, die vor allem durch ihre langjährige Arbeit für den Westdeutschen Rundfunk (WDR) bekannt wurde. Ihr journalistischer Weg begann in Düsseldorf bei der Neuen Ruhr-Zeitung. 1985 wechselte sie zum WDR.
Dort entwickelte sie sich über die Jahre zu einem bekannten Gesicht der Sportberichterstattung. Neben dem Reitsport gehörten auch große Sportereignisse zu ihrem Tätigkeitsfeld. Sie moderierte unter anderem die Sportschau und berichtete von mehreren Olympischen Spielen sowie internationalen Fußballturnieren.
Ihre eigentliche journalistische Heimat wurde jedoch zunehmend der Pferdesport. Gerade bei großen Reitturnieren in Aachen war Hartelt über viele Jahre eine feste Größe.
Sabine Hartelt: Alter und Geburtsdatum
Sabine Hartelt wurde am 27. August 1960 in Bielefeld geboren. Damit ist sie im Jahr 2026 66 Jahre alt. Mehrere aktuelle Berichte zum Ende ihrer WDR-Karriere bestätigen ihr Alter.
Ihr 66. Geburtstag fiel dabei zeitlich unmittelbar in die Phase der Reit-Weltmeisterschaft in Aachen. Das Turnier wurde gleichzeitig zu einem besonderen beruflichen Meilenstein: Es war ihr letzter großer Einsatz als Reporterin vor dem Ruhestand.
Sabine Hartelt und der WDR: Fast 40 Jahre Sportjournalismus
1985 begann die langjährige Zusammenarbeit zwischen Sabine Hartelt und dem WDR. Ihr erster TV-Auftritt folgte im Juni 1987. In den darauffolgenden Jahrzehnten war sie in unterschiedlichen Bereichen der Sportberichterstattung zu sehen.
Sie moderierte beispielsweise die Sportschau und war bei mehreren Olympischen Spielen im Einsatz. Auch die Fußball-Weltmeisterschaft 1994 und die erste Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft gehörten zu den internationalen Sportereignissen, über die sie berichtete.
Besonders prägend wurde allerdings ihre Arbeit im Pferdesport. Über viele Jahre berichtete Hartelt für ARD und WDR vom CHIO Aachen und anderen bedeutenden Reitturnieren.
Damit war ihre Karriere nicht nur von großen Sportereignissen geprägt, sondern auch von einer außergewöhnlich langen Spezialisierung auf eine Sportart, die sie bereits seit ihrer Kindheit faszinierte.
Woher kommt ihre Liebe zu Pferden?

Die Verbindung zwischen Sabine Hartelt und dem Reitsport begann lange vor ihrer Fernsehkarriere.
Als Kind saß sie auf einem Pony auf einem Kirmesplatz im Düsseldorfer Stadtteil Oberkassel. Aus diesem Erlebnis entwickelte sich eine Leidenschaft, die sie über Jahrzehnte begleiten sollte. Ihre Eltern hielten Reiten zunächst für zu gefährlich. Hartelt ließ sich davon jedoch nicht dauerhaft abbringen.
Besonders interessant ist auch eine Station kurz vor ihrem Wechsel zum WDR: 1985 verbrachte sie ein halbes Jahr auf einer Pferdefarm im US-Bundesstaat Pennsylvania. Diese Zeit beschrieb sie später als prägend.
Vielleicht erklärt gerade diese persönliche Verbindung, warum ihre Berichterstattung über Pferde und Reiter über die Jahre eine besondere Nähe entwickelte.
Sabine Hartelt bei Olympia und großen Sportereignissen
Auch wenn der Pferdesport später den größten Raum in ihrer Karriere einnahm, war Sabine Hartelt keineswegs ausschließlich als Reitsportjournalistin tätig.
Sie berichtete von mehreren Olympischen Spielen und war bei internationalen Sportereignissen im Einsatz. Ihre Laufbahn umfasste außerdem Fußballübertragungen und verschiedene Formate des WDR.
Zu ihren bekannten TV-Stationen zählt auch die Sendung „Hollymünd“, die sie über viele Jahre moderierte. IMDb führt zudem Auftritte von Hartelt unter anderem bei „Sportschau“ und „Hier und heute“.
Im Laufe der Zeit wurde ihr Name jedoch immer stärker mit dem Reitsport verbunden.
Warum ist Sabine Hartelt besonders mit Aachen verbunden?
Aachen nimmt in Hartelts beruflicher Geschichte eine besondere Stellung ein. Der CHIO Aachen und später die Reit-Weltmeisterschaft machten die Stadt über Jahrzehnte zu einem wichtigen Arbeitsplatz für die Journalistin.
Auch 2026 war sie wieder vor Ort. Im August berichtete sie für den WDR aus Aachen von der Reit-WM. WDR-Formate dokumentierten sowohl ihre Berichte von der Eröffnung als auch ihre Beiträge während des Turniers.
Im WDR-2-Podcast „Sonntagsfragen“ wurde Hartelts besondere Kenntnis der Reitsportszene ebenfalls deutlich. Dort ging es unter anderem um bekannte Pferde wie Bella Rose, Totilas und United Touch S sowie deren Reiterinnen und Reiter.
Der emotionale Abschied 2026
Der Abschied von Sabine Hartelt aus dem aktiven TV-Journalismus wurde im August 2026 zu einem emotionalen Fernsehmoment.
Während der Schlussfeier der Reit-WM in Aachen wollte sich Hartelt aus der Übertragung verabschieden. Kommentator Carsten Sostmeier unterbrach sie und erinnerte an ihren ersten TV-Auftritt im Juni 1987. Später überreichte der langjährige Springreiter Ludger Beerbaum ihr einen Blumenstrauß. Hartelt war sichtlich gerührt.
Nach fast 40 Jahren beim WDR war die Reit-WM damit mehr als nur ein weiteres Turnier. Sie wurde zum Schlusspunkt einer außergewöhnlich langen Fernsehkarriere.
Was macht Sabine Hartelt nach dem Ruhestand?
Mit dem Ende der Reit-WM 2026 endet ihr Berufsleben beim WDR allmählich. Aktuelle Berichte sprechen ausdrücklich von ihrem bevorstehenden Ruhestand.
Über konkrete zukünftige Projekte oder regelmäßige neue TV-Aufgaben nach ihrem Ruhestand gibt es derzeit keine belastbaren Angaben. Deshalb sollte man bei entsprechenden Behauptungen vorsichtig sein.
Fest steht jedoch: Ihre berufliche Verbindung zum Reitsport reicht über vier Jahrzehnte zurück und hat die deutsche TV-Berichterstattung über diese Sportart nachhaltig geprägt.
Sabine Hartelt privat
Über das Privatleben von Sabine Hartelt gibt es deutlich weniger aktuelle Informationen als über ihre journalistische Karriere. Das ist bei einer Sportjournalistin, die über Jahrzehnte hauptsächlich durch ihre berufliche Arbeit bekannt wurde, nicht ungewöhnlich.
Im Mittelpunkt der öffentlich zugänglichen aktuellen Berichterstattung stehen 2026 vor allem ihre Karriere, ihre Verbindung zum Pferdesport und ihr Abschied vom WDR. Entsprechend sollte man bei privaten Angaben zwischen älteren biografischen Quellen und aktuell bestätigten Informationen unterscheiden.
Häufige Fragen zu Sabine Hartelt
Wie alt ist Sabine Hartelt?
Sabine Hartelt wurde am 27. August 1960 geboren. Im Jahr 2026 ist sie 66 Jahre alt.
Ist Sabine Hartelt noch beim WDR?
2026 befindet sich Sabine Hartelt im Übergang in den Ruhestand. Die Reit-Weltmeisterschaft in Aachen war ihr letzter großer beruflicher Einsatz als Reporterin.
Seit wann arbeitete Sabine Hartelt beim WDR?
Sabine Hartelt ist seit 1985 mit dem WDR verbunden. Ihr erster TV-Auftritt folgte 1987. Insgesamt war sie damit fast vier Jahrzehnte für den Sender tätig.
Wofür ist Sabine Hartelt besonders bekannt?
Besonders bekannt ist sie für ihre langjährige Reitsportberichterstattung. Sie berichtete unter anderem vom CHIO Aachen, von weiteren großen Turnieren und von internationalen Championaten.
Hat Sabine Hartelt auch die Sportschau moderiert?
Ja. Zu ihren beruflichen Stationen gehört auch die Moderation der Sportschau. Darüber hinaus berichtete sie von Olympischen Spielen und weiteren großen Sportereignissen.
Wann ging Sabine Hartelt in den Ruhestand?
Der Abschied erfolgte im Zusammenhang mit der Reit-Weltmeisterschaft in Aachen im August 2026. Der WDR bezeichnete das Turnier als ihren letzten großen Einsatz.
Fazit: Eine Karriere mit Pferden, Kameras und vielen großen Momenten
Sabine Hartelts Karriere lässt sich kaum auf einen einzigen Titel reduzieren. Sie war Sportjournalistin, Moderatorin, Olympia-Reporterin und über Jahrzehnte eine der bekannten Stimmen des deutschen Reitsports.
Vom ersten Ponyritt auf einer Düsseldorfer Kirmes bis zum emotionalen Abschied in Aachen zieht sich dabei eine bemerkenswerte Linie durch ihre Biografie: die Leidenschaft für Pferde.
2026 endet nun ihre aktive Zeit beim WDR. Was bleibt, sind fast vier Jahrzehnte Fernsehgeschichte – und viele Momente von großen Turnieren, Olympischen Spielen und Begegnungen mit den Menschen und Pferden, die den Reitsport geprägt haben.
Für eine Journalistin, deren Karriere einst mit der Faszination für ein Pony begann, hätte der Abschied in Aachen kaum symbolischer sein können.



